Suche nach der geschlechtlichen Identität

Im Trierer Volksfreund ist am 22.04.2014 folgender Artikel erschienen:

Die Vielfalt und gesellschaftliche Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transsexuellen und Intersexuellen sind die Themen des Workshops „Homosexuelle Lebensweisen“ in Bitburg gewesen. Dabei wurde deutlich, dass Kinder und Jugendliche bei der Suche nach ihrer geschlechtlichen Identität emotionale Unterstützung von der Familie benötigen.

Bitburg. Die Angst vor Ausgrenzungen, Mobbing oder auch die Vermutung, als „unnormal“ zu gelten, hemmen viele Kinder und Jugendliche, mit Eltern oder Freunden über die geschlechtliche Identität zu sprechen. Oft fehlen ihnen Ansprechpartner, die den gleichgeschlechtlichen Empfindungen offen gegenüberstehen.
Eltern von homosexuellen Jugendlichen, aber auch junge Menschen waren eingeladen, an einem Workshop zum Thema „Homosexuelle Lebensweisen“ teilzunehmen. Referentin war Susanne Schwarz, Regionalkoordinatorin des landesweiten Projektes „Familienvielfalt“ und Bildungsreferentin des schwul-lesbischen Beratungszentrums Schmit-Z in Trier.

Schwarz stellte Themen wie Coming-Out, Vielfalt, Heteronormativität sowie regionale Angebote für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTTI) vor und diskutierte mit den Teilnehmern. Dabei wurde deutlich, dass die emotionale Unterstützung, beispielsweise von Eltern und Geschwistern aber auch Betreuungspersonen wie Lehrern wichtig ist. In einer anschließenden Fragerunde berichteten die Teilnehmer von ihren Erfahrungen, Ängsten und Meinungen zum Thema LSBTTI.

Hilfreicher Austausch
Die Eltern hätten den Austausch als sehr hilfreich und förderlich für die Kommunikation mit ihren Kindern betrachtet, so die Veranstalter des Workshops, der in Kooperation mit Peter Klein, Firma Pro-Kiju, stattfand. Sie konnten darin ihre Ängste, ihre Kinder nicht vor künftiger Diskriminierung schützen zu können, äußern und Fragen zu schwul-lesbischen Themengebieten stellen und erhielten Infos über regionale Beratungsstellen für Jugendliche und Eltern wie das Beratungszentrum Schmit-Z, Mustorstraße 4, in Trier, Telefon 0651/42514. red Für das zweite Halbjahr ist eine vertiefende Informationsveranstaltung in Kooperation mit ProKiju für Fachpersonal im pädagogischen Bereich in Bitburg geplant.
Anmeldung unter Telefon 06561/9476314 (Peter Klein) oder www.pro-kiju.de“

Den vollen Artikel können Sie direkt beim Volksfreund nachlesen:

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Suche-nach-der-geschlechtlichen-Identitaet;art752,3856946