„Coming-out – und dann…?!“ am 2.4. in Mainz

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgeschlechtliche in Jugendarbeit und -beratung

Vortrag von Dr. Claudia Krell (Deutsches Jugendinstitut) am Dienstag, 2.4.19 um 16.30 Uhr im Haus der ev. Kirche, Kaiserstr. 37 (Raum Erfurt, 4. OG), 55116 Mainz

Anschließend Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen aus Beratung, Jugendarbeit und Schule
Moderation: Joachim Schulte (QueerNet Rheinland-Pfalz)

Lesbisch, schwul, bisexuell oder transgeschlechtlich (LSBT) zu sein, ist in unserer Gesellschaft immer noch nicht selbstverständlich. LSBT-Jugendliche und junge Erwachsene erfahren in unterschiedlichen Lebensbereichen (Familie, Freundeskreis, Arbeits- und Ausbildungsstätten) Diskriminierung und Ausgrenzung. Sie erleben ihr Coming-out als einen ambivalenten, häufig belastenden und höchst komplizierten Prozess. Wie können Einrichtungen der Jugendpflege, der Jugend- und Familienberatung sowie Schulen darauf reagieren und junge Menschen und ihre Familien im Coming-out unterstützen?

Das Deutsche Jugendinstitut führte 2014/15 die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Studie „Coming-out – und dann?!“ durch. Es ist die erste bundesweite Studie zur Lebenssituation von jungen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* im Alter zwischen 14 und 27 Jahren; über 5.000 junge Menschen haben an ihr teilgenommen. Dr. Claudia Krell (Deutsches Jugendinstitut) stellt zentrale Ergebnisse vor und zeigt Handlungsbedarfe u.a. für Jugendpflege und Beratungsangebote auf.

Dr. Claudia Krell ist seit 2012 wissenschaftliche Referentin in der Abteilung Jugend und Jugendhilfe des Deutschen Jugendinstitus in München. Ihre Arbeitsgebiete sind u.a. die Lebenssituation von LSBT*Q Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Coming-out-Verläufe und LSBT*Q-Jugendarbeit und -Netzwerke.

Eine Veranstaltung der Evangelischen Psychologischen Beratungsstelle Mainz und der Evangelischen Familienbildung Mainz in Kooperation mit QueerNet Rheinland-Pfalz im Rahmen des Landesaktionsplans „Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen“