Digitaler Dialog: LSBTI in Zeiten von Corona

Video-Konferenz am Montag, 04.05.2020 von 14.00 – 16.00 Uhr

Die Corona-Pandemie macht sich aktuell in allen Lebensbereichen bemerkbar. Die Anrufe bei der Telefonseelsorge schnellen in die Höhe, da besonders gefährdete Gruppen (Kinder, Frauen, ältere Menschen, erkrankte Menschen, Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle…) durch soziale Isolation, dem Ausfall von Therapie oder Gruppentreffen negativ betroffen sind – betroffen von Einsamkeit, Gewalt, verbaler und digitaler Übergriffigkeit und anderen Problemen. Aktuell wird von verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen wie der FH Münster oder dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf die Situation von LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queers) untersucht; die ersten Ergebnisse wurden bereits veröffentlicht.

Vincent Maron, Regionalkoordinator Trier des Projekts Familienvielfalt, lädt zum digitalen Austausch ein. Nach einer kurzen inhaltlichen Einführung ins Thema und dem Präsentieren der aktuellen Studien sollen im Rahmen eines Dialoges Erfahrungen und Ideen ausgetauscht werden.

• Welche Erfahrungen machen LSBTI in Zeiten von Corona?
• Welchen Formen von Gefährdungen sind diese Personen ausgesetzt, welche Themen werden plötzlich sichtbar?
• Welche Form von Unterstützung können Fachberatungsstellen, Sozialarbeiter_innen und auch Einrichtungen der Jugendarbeit leisten in der aktuellen Arbeit mit LSBTI-Personen?

Zielgruppe: Personen, die hauptamtlich oder ehrenamtlich mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen arbeiten und/oder in einer Beratungsstelle (zB.. Suchtberatung, Familien- Lebensberatung, Jugendberatung etc.) aktiv sind.

Nach Anmeldung per E-Mail bis zum 30.04.2020 an familienvielfalt.tr@queernet-rlp.de bekommen alle Teilnehmenden einen Link zur Videokonferenz gesendet. Sie findet am Montag, 04.05. von 14-16 Uhr statt. Die Teilnahme benötigt eine stabile Internetverbindung, die Möglichkeit durch Audiogeräte zu sprechen und zu hören. Videoübertragung ist auf freiwilliger Basis natürlich möglich.

Die Zahl der Teilnehmer_innen ist auf 15 Personen begrenzt. Im Anschluss bekommen alle Teilnehmenden per E-Mail oder postalisch eine Teilnahmebescheinidgung sowie ein Hand-out zugesendet.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!