Fortbildung des Projekts Familienvielfalt am 29.05.18 in Kirchheimbolanden

Vielen Dank für Ihre Anmeldungen – die Fortbildung ist ausgebucht!

Fortbildung „Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle – (k)ein Thema für Jugend- und Familieneinrichtungen?“ am Dienstag, 29.5.2018 von 9-16 Uhr in Kirchheimbolanden (Kreisverwaltung Donnersbergkreis, Uhlandstr. 2)

In unserer Gesellschaft sind vielfältige Lebens- und Familienformen Alltag. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle gehören dazu. Trotzdem erwarten in der Regel Familie und Freundeskreis eine heterosexuelle und geschlechterrollenkonforme Entwicklung. Gleiches gilt für Schule und Arbeitsplatz. Hier beginnt die Aufgabe von Einrichtungen, die Kinder, Jugendliche und Familien unterstützen, denn immer noch erleben Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle Diskriminierung, etwa in Schulen, Jugendzentren oder im Berufsleben.

Vor allem bei Jugendlichen kann dies zu ernsten Problemen führen, die sich in Abkapselung und Leistungsabfall bis hin zu Drogenmissbrauch und Suizidgefährdung äußern können. Aber auch Erwachsene mit einem späten Coming-out oder Lesben und Schwule mit Kindern (Regenbogenfamilien) erleben häufig, dass die Umwelt mit Ablehnung reagiert. Oft suchen auch heterosexuelle Familienangehörige in solchen Situationen Unterstützung.

Wie können Einrichtungen der Jugendpflege, der Schulsozialarbeit sowie der Familien-, Erziehungs- und Schwangerenberatung darauf reagieren?

Unsere Fortbildung beantwortet Ihre Fragen:

  • Vor welche Herausforderungen sehen sich Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transidente und Intersexuelle (LSBTI) im Coming-out gestellt?
  • Wie kann ich Familien beraten und unterstützen, in denen Mitglieder homo-, bi-, trans- oder intersexuell sind?
  • Wie schaffe ich für Jugendliche im Coming-out eine unterstützende Atmosphäre in meiner Institution? Wie kann ich Vorurteilen begegnen?
  • Wie kann ich auf die Bedürfnisse von Regenbogenfamilien eingehen?
  • An welche Selbsthilfeorganisationen kann ich Ratsuchende in meiner Region weitervermitteln?
  • Wie kann meine Einrichtung ihre Offenheit beim Thema LSBTI nach außen zeigen?

Ihre Teilnahme ist kostenfrei. Rückfragen bitte an

Frank Grandpierre (Projekt Familienvielfalt, Region Mainz)

Tel. 06131 / 55 40 163

E-Mail: familienvielfalt.mz@queernet-rlp.de